Alternative Medizin

Applied Kinesiology

Applied Kinesiology (Angewandte Kinesiologie , AK) ist eine ganzheitliche Diagnose- und Therapiemethode, basierend auf der manuellen Testung von Muskeln. Sie wurde in den 60er Jahren vom amerikanischen Chiropraktiker George Goodheart begründet. Er entwickelte diese Lehre weiter und verband Erkenntnisse der Chiropraktik, der Traditionellen chinesischen Medizin, der orthomolekulare  Medizin und der Osteopathie miteinander.

Die AK sucht nach Auslösern für wiederkehrende Beschwerden.  Die AK basiert auf der Erkenntnis, das der Muskel verrät was  dem Körper fehlt. Dabei wird die Funktion von  einzelnen Muskeln und dessen neuromuskulärer Rückkopplung untersucht, ,durch welchen die Muskeln über das Nervensystem gesteuert werden.

Über diesen Feedbackmechanismus kann eine funktionsdiagnostische Aussage darüber gemacht werden, wie der Körper des Patienten auf positive Reize ( Heilmittel, Akupunktur, Manuelle Behandlung ) oder negative Reize (Allergene, unverträgliche Substanzen, negative Emotionen) reagiert.

Oft liegt die Ursache einer Erkrankung fernab von aufgetretenen Symptomen oder Erkrankungen.

Einsatzmöglichkeiten: 

  • Allergologie 
  • Verdauungsbeschwerden, Reizdarmsyndrom 
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Nahrungsmittelallergien 
  • Emotionaler Stress 
  • Orthomolekulare Medizin 
  • Zahnmedizin, Kieferorthopädie, CMD-Behandlung 
  • Vitaminmangel (A, B, C, D,  E usw.) 
  • Mineralstoffmangel (Calcium, Magnesium, Kalium usw.) 
  • Mangel an Spurenelementen (Zink, Selen, Jod, Eisen usw.) 
  • Orthopädische Erkrankungen 

Die AK ist vor allem für Patienten mit unklaren, wiederkehrenden Beschwerden oder länger bestehenden Problemen sinnvoll, die trotz intensiver schulmedizinischer Diagnostik und Therapie nicht zu beheben sind. 

In dem jetzigen Zeitalter der chronisch schleichenden Entzündung, hervorgerufen durch zahlreiche Umweltgifte ( Amalgam, Blei, Aluminium; Abgase, Elektrosmog, Pestizide u.v.m) , einer zu kohlenhydratreichen Ernährung, zu wenig Bewegung ist ein rasanter Anstieg an verschiedenen Krankheiten zu verzeichnen.

Dazu gehören Migräne und Kopfschmerzen, Burn out, Erschöpfung, Verdauungsbeschwerden und Reizdarm, Infektanfälligkeit und Allergien, neurologische Erkrankungen, Schwindel, Vergesslichkeit bis hin zu Demenz, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Histaminintoleranz, Parodontose  und viele weitere Erkrankungen bis hin zu Krebs. 

Wenn Sie solche Beschwerden haben, vereinbaren Sie einen Termin in unserer Spezialsprechstunde.

Orthomolekulare Medizin

Der zweifache Nobelpreisträger Dr. Linus Pauling prägte 1968 den Begriff „orthomolekular'' und definierte :

,,Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind“ (Linus Pauling)

Die Weltgesundheitsorganisation definiert Gesundheit folgendermaßen:

"Gesundheit ist ein Zustand des vollkommenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheiten und Gebrechlichkeit." 

Diese Definition der Weltgesundheitsorganisation deckt sich mit den Zielen der orthomolekularen Medizin:

  •  Vitalität und Leistungsfähigkeit zu erhalten
  •  Krankheiten zu vermeiden bzw. die Folgen bestehender Krankheiten zu vermindern
  •  Alterungsvorgänge zu verzögern und die Lebensdauer zu verlängern
  •  Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern 

Risikogruppen für eine schlechte Vitaminversorgung sind

  • Menschen mit erhöhter geistiger und körperlicher Anstrengung
  • Schwangere und Stillende
  • Frauen nach der Menopause
  • Raucher und Menschen mit starkem Alkoholkosum
  • Menschen die Schadstoff- und Umweltbelastungen ausgesetzt sind
  • ältere Personen und Personen mit Krankheiten 

Unserem Lebensstil geschuldet befinden wir uns sehr häufig in einer Mangelversorgung von Vitamin D, Zink, Selen, Jod und Vitamin B12.

In unserer Spezialsprechstunde beraten wir Sie gern zu diesem Thema und können Ihren aktuellen Versorgungsstand über ein Speziallabor bestimmen. Das Ergebnis dieser Blutprobe steht nach wenigen Tagen bereit , und es wird ein auf Sie zugestimmtes Therapieregime entwickelt . Die Behandlung erfolgt entweder über Injektionen, im Rahmen einer Infusionstherapie oder Empfehlung diverser Mikronährstoffkombinationen.

Schwermetallausleitung

Diagnose der Schwermetall-Vergiftung

"Kommen meine Beschwerden von meinen Amalgam-Füllungen?"

"Ist Quecksilber die Ursache für meine Erkrankung?"

 

Diese Fragen stellen sich viele Menschen, die zum Teil schon jahrelange Leidensgeschichten und eine Odyssee von Arzt zu Arzt hinter sich haben, ohne dass der Grund für ihre Probleme gefunden wurde.

"Unerklärlich"    Das ist das Schlüsselwort bei Quecksilber-Vergiftungen. Wenn trotz zahlreicher Untersuchungen und medizinischer Tests keine Ursache für Ihre Beschwerden und Krankheiten gefunden werden konnte, müssen Sie an eine Vergiftung mit Quecksilber und anderen Schwermetallen denken.

In der Natur kommen giftige Metalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber und Aluminium nur in sehr geringen Mengen vor. Die moderne Industrie baut sie ab, konzentriert und verteilt sie wieder über die gesamte Umwelt. Nahrung, Wasser und Luft sind mit diesen stark giftigen Stoffen verschmutzt

Amalgam - dieser Begriff kommt aus dem griechischen, bedeutet „Nicht-Erweichende“ und wird in der Chemie sowie in der Zahnheilkunde für eine Legierung mit Quecksilber verwendet.

Traurige Berühmtheit erlangte Amalgam als Zahnreparaturmaterial. Traurig, weil Amalgam-Füllungen kontinuierlich Quecksilber-Dampf frei setzen, am intensivsten beim Kauen oder nachts beim Zähneknirschen. Der Quecksilber- Dampf von Amalgam-Füllungen ist fettlöslich und wandert ohne Schwierigkeiten durch die Zellmembranen, da diese aus Fettsäuren bestehen. Quecksilber wird auch von der Blut Hirn-Schranke nicht aufgehalten und erreicht damit ungehindert unseren Denkapparat. Unser Körper nimmt Quecksilber lediglich 7 Prozent auf, Quecksilberdampf aber bis zu 82 Prozent. Da wird rasch klar, warum Amalgam-Plomben mit einem hohen Anteil an Quecksilber zu Zeitbomben werden.

 

Quecksilbervergiftung – Symptome und Ihre Rolle bei Krankheiten

Quecksilber von Amalgamfüllungen verschwindet nicht einfach so aus dem Körper, wie es immer noch von vielen Zahnärzten behauptet wird. Richtig ist, dass man Amalgam bzw. Quecksilber nach etwa 6 Wochen nicht mehr im Blut nachweisen kann. Aber das bedeutet nicht, dass das Amalgam bzw. Quecksilber nicht mehr im Körper ist. Das Gegenteil ist der Fall. In Tierversuchen wurde nachgewiesen, dass radioaktiv markiertes Quecksilber aus Amalgam-Füllungen innerhalb von vierundzwanzig Stunden in Nieren, Gehirn, Rückenmark, Nebennieren, Ovarien oder Hoden und Darmwänden auftauchte und daher natürlich nicht mehr im Blut nachzuweisen war, weil es sich bereits in den Organen eingelagert hatte.

Die Liste der Symptome durch eine Amalgamvergiftung, bzw Quecksilbervergiftung ist lang. Es gibt fast keine Störungen des Stoffwechsels oder Krankheiten, die nicht mit Amalgam und dem daraus frei werdendem Quecksilber in Zusammenhang stehen können. .

Nachfolgend eine lange Liste von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen, die nach Auffassung von kritischen Heilpraktikern und Medizinern in engen Zusammenhang mit einer Amalgamvergiftung bzw. einer Schwermetallvergiftung stehen:

„Die Crux bei der Amalgambelastung ist, dass sie in der Regel nicht nur zu einem charakteristischem Symptom führt, sondern häufig ein ganzes Bündel von Befindlichkeitsstörungen oder Symptomen im Vordergrund stehen. Dies macht die Einordnung umso schwieriger.”  Dr. Dietrich Klinghard

  • Allgemeinbefinden und Psyche:
    Psychovegetatives Syndrom bzw. vegetative Dystonie oder Neurasthenie, Mattigkeit bis chronische Erschöpfung, Entschlusslosigkeit, reduzierte körperliche und geistig-nervliche Belastbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten (folglich Gedächtnisprobleme), emotionale Labilität , Ängstlichkeit, Menschenscheu, Depressionen, Aggressivität, Psychosen, krankhaft gesteigerte Erregung, Schizophrenie,Verhaltensstörungen wie Autismus, Hyperaktivität und Jähzorn
  • Nerven und zentrales Nervensystem (ZNS):
    Migräne, Kopfschmerzen, Tremor (Muskelzittern), zitternde Schrift, Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen, Gangunsicherheit, Benommenheit, Schwindel, Sprachstörungen, verschwommene Aussprache, Sehstörungen, Hörstörungen (Hörsturz, Tinnitus), Taubheitsgefühl, Multiple Sklerose, Alzheimer, Parkinson'sche Krankheit, Neurodermitis
    Fibromyalgie (chronische, nichtentzündliche Schmerzerkrankung der Bewegungsorgane)
    amyotrophe Lateralsklerose (ALS),Degeneration und Schmerzen an Halswirbelsäule, Rückgrat und Bandscheiben;
  • Erkrankungen des Immunsystems:
    Quecksilber-, Nickel-, Gold- und andere Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Infektanfälligkeit, Hautentzündungen, Pilze, Flechten, Ekzeme, Myome, Herpes, Darmpilze (Candida albicans), Herz-, Nieren- und Leberschäden,
  • Mund:
    Metallgeschmack, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündung;
  • weitere Autoimmunkrankheiten, z.B.
    rheumatoide Arthritis: chronische Entzündung der Gelenke
    systemischer Lupus erythematodes: kann viele Organe betreffen, u.a. Gelenke, Nieren, Haut
    chronische Polyarthritis,
    Zöliakie (oder Sprue): das Immunsystem greift beim Verzehr von glutenhaltigem Getreide die Dünndarmschleimhaut an.
    Antiphospholipidsyndrom: wiederkehrende Thrombosen, Fehlgeburten
    Asthma, Diabetes Typ 1, Multiple Sklerose
  • andere:
    Haarausfall,
    Speichelfluss,
    Appetitlosigkeit, Magendrücken, Übelkeit,
    Morbus Crohn: Entzündung des Verdauungstraktes vom Mund bis zum After,
    Colitis ulcerosa: Entzündung der Darmschleimhaut
    gesteigerte Empfindlicheit gegenüber Chemikalien (MCS) und Elektrosmog,
    Schilddrüsenentzündung, Schilddrüsenüber- oder unterfunktion, Hormonstörungen,
    Muskel- und Knochen- und Gelenkschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck,
    Nierenschädigung, Unfruchtbarkeit, plötzlicher Kindstod (SIDS).

 

Quecksilber-Entgiftung nach Amalgamentfernung essentiell

Alle Menschen mit Amalgam-Füllungen haben nach Jahren eine Quecksilbervergiftung und benötigen daher eine Ausleitung/Entgiftung, die sie aber nicht bekommen, da die Kassen das Amalgam-Problem ignorieren und die Kosten für eine Quecksilber-Entgiftung nicht übernehmen. Diese Ignoranz ist erstaunlich, denn die Toxizität von Amalgam bzw. Quecksilber ist in vielen unabhängigen Studien bestens dokumentiert. Unabhängig bedeutet, dass die Studien nicht von den Sponsorengeldern der entsprechenden Industriebetriebe abhängig waren.

Vitamin C-Infusion

Vitamin C, das „Wunder“- Vitamin ist an so vielen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt, dass ein Mangel weitreichende Folgen haben kann.

Es gibt eine Vielzahl von Forschungsergebnissen, die die erstaunlich vielseitigen Wirkungen des „Wunder“- Vitamins zutage fördern.

Wir Menschen können anders als die meisten Tiere unseres Planeten kein Vitamin C selber bilden. Wir müssen unseren gesamten Bedarf mit der Nahrung zuführen. De Aufnahme von Vitamin C erfolgt rasch im Dünndarm und beträgt beim Gesunden maximal 500 – 100mg pro Tag. Während einer Krankheit erhöht sich der Bedarf oft auf ein Mehrfaches des normalen Wertes. Alle Tiere, welche Vitamin C selber erstellen kennen, tun dies in großen Mengen von bis zu 14 pro Tag.

Vitamin C hat eine Vielzahl biochemischer und physiologischer Funktionen, die für uns Menschen von vitaler Bedeutung sind. Vitamin C ist eines der wichtigsten Vitamine zur Unterstützung des Immunsystems. Es schützt vor Krankheiten, weil es aktiv an der Abwehr von Viren und Bakterien beteiligt ist, indem es sich hauptsächlich in den weißen Blutkörperchen anreichert und aktivierte Abwehrzellen (= T-Zellen) unterstützt. Es hilft, Arteriosklerose vorzubeugen, weil es die Innen-wände der Arterien glättet, sodass sich kein Cholesterin anheften kann. Vitamin C ist ein wichtiger Schutz für die Hirnanhangsdrüse und unterstützt deren Hormonausschüttung. Damit ist Vitamin C auch an den Regelkreisen der Sexual-hormone, des Wachstums und der Schilddrüsen-tätigkeit beteiligt.

So ist es nicht verwunderlich, dass zum Beispiel bei Stress ein enormer Bedarf an Vitamin C ent-steht. Das kann schnell und situationsbedingt zu einem Mangel an Vitamin C und daraufhin zu einer stark verminderten Abwehrfähigkeit des Immunsystems führen. So ist Stress einer der schlimmsten Feinde des Immunsystems.

Eine zentrale Funktion hat Vitamin C auch als „Fänger“ der freien Radikale. Freie Radikale sind aggressive und sehr reaktionsfreudige Moleküle, die in unserem Organismus ständig Zellen und Gewebe angreifen. Sie entstehen bei verschie-denen Stoffwechselvorgängen, durch UV-Strah-lung und beim Röntgen. Ihre Bildung wird unter-stützt durch Nitrate, Pestizide und Umwel-tbelastungen. Freie Radikale schädigen die Zellen und oft auch deren Bausubstanz. Dese Defekten Zellen müssen von einemintakten Immunsystem beseitigt werden. Vitamin C und auch Selen helfen dabei, freie Radikale unschädlich zu machen.

Ein gesunder Mensch kann seinen Vitamin-C-Bedarf aus der Nahrung kaum mehr decken, da die Vitamin-Konzentrationen in unseren Nah-rungsmitteln ständig sinken. Stress, Umwelt-gifte, schlechte Ernährung, viel Süßes, rauchen usw. erhöhen den täglichen Bedarf an Vitamin C. Wenn dann noch eine Erkrankung auftritt, steigt der Vitamin –C-Bedarf des Organismus um ein Vielfaches. Vitamin C sollte dann als Infusion gegeben werden, da die Aufnahmefähigkeit des Körpers über oral zugeführtes Vitamin C stark begrenzt ist. Um einen therapeutischen Effekt zu bewirken werden große Mengen benötigt, meist 15.000 mg = 15 Gramm oder auch mehr.

Die Wirkung der Vitamin-C-Infusion

Vitamin C ist ein wichtiger Radikalfänger und somit entscheidend für die Immunabwehr

Vitamin C spielt eine große Rolle im Bindegewebe, das vor allem für die Wundheilung, Narbenbildung, für Wachstum und Knorpelreifung von großer Bedeutung ist.

Vitamin C hat einen starken antientzündlichen Effekt und wird vom Organismus in großer Menge bei Infektionskrankheiten benötigt.

Vitamin C steigert die Energie des Körpers, mildert die Auswirkungen von Stress und fördert die Konzentration.

Aus der Tumortherapie ist Vitamin C gar nicht mehr wegzudenken. Je nach Art und Schwere der Erkrankung werden 7,5 bis 30 g Vitamin C als Infusion gegeben.

Vitamin C Infusionen sind ein bewährtes Therapiekonzept, das unter anderem, auf Arbeiten deszweifachen Nobelpreisträgers Linus Pauling zurückgeht.

Vitamin-C-Infusionen sind sinnvoll:

  • bei akuten und chronischen Infekten
  • bei Erkrankungen des rheumatischen     Formenkreises
  • bei Herpes-Zoster- Infektionen
  • zur Verbesserung der Wundheilung nach Operationen und Verbrennungen
  • als Gefäßschutztherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes
  • in Stress- und Belastungssituationen
  • bei Erschöpfungszuständen und Müdigkeitssyndromen
  • bei chronischen Schmerzzuständen
  • bei Allergien und Asthma
  • bei Rauchern
  • bei Krebserkrankungen
  • für Leistungssportler